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Gudrun Schröfel

 Nach dem Studium der Schulmusik (Schwerpunkt: Dirigieren bei Heinz Hennig und Eric Ericson) und der Gesangspädagogik (Gesang bei Karl-Heinz Pinhammer und Arleen Auger) leitete Gudrun Schröfel Chor und Orchester an einem Musikgymnasium. Es folgte der Ruf auf eine Professur zunächst an die Folkwang Hochschule Essen, dann in gleicher Position an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo Gudrun Schröfel das Amt der Vizepräsidentin bekleidet. Mit dem Mädchenchor Hannover und dem Johannes-Brahms-Chor Hannover konnte Gudrun Schröfel zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben gewinnen. Einladungen zu internationalen Festivals und Konzerttourneen haben Gudrun Schröfel durch ganz Europa, in die USA, nach China und mehrfach nach Israel und Japan geführt. Mit ihren Chören erarbeitete sie ein vielseitiges Repertoire aller musikalischen Gattungen von der Renaissance bis zu Uraufführungen zahlreicher Auftragswerke. Etliche CD-Aufnahmen zeugen von ihrem hohen künstlerischen Anspruch. 1989 wurde Gudrun Schröfel der Niedersächsische Musikpreis verliehen, 2004 wurde sie mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Sie wirkt mit im Beirat Chor des Deutschen Musikrats.

Ludwig Rutt

 Ludwig Rutt wurde 1921 in Dortmund geboren, war Sängerknabe im Kölner Domchor und studierte von 1946 bis 1954 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach Abschlußexamina als Kapellmeister, Tonsatz- und Klavierlehrer begann seine langjährige Tätigkeit als privater Klavierpädagoge und als Chorleiter mehrerer Chöre in Hannover, mit denen er regelmäßig größere oratorische Werke aufführte. 40 Jahre lang leitete er den Hochschulchor an der Universität Hannover und erhielt dafür die Ehrenbürgerschaft der Universität. Von 1976 - 86 war er Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Der Landesmusikrat berief ihn mehrmals zur Durchführung von Chorleiterfortbildungskusrsen, regelmäßig saß er in der Literatur-Kommision zur Vorbereitung des Deutschen Chorwettbewerbes, häufig wurde er als Jury-Mitglied bei Wettbewerben eingesetzt.

1977 erhielt Ludwig Rutt das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Durch die Aufführungen mit dem Mädchenchor Hannover, dessen Aufbau seit 1952 und rascheinsetzende überregionale Anerkennung seiner intensiven künstlerischen und pädagogischen Arbeit zu verdanken sind, und dem später von ihm gegründeten Johannes-Brahms-Chor Hannover erwarb sich Ludwig Rutt im In- und Ausland den Ruf eines prominenten, vielseitigen Chorleiters, der sich mit Nachdruck auch für die zeitgenössische Chorliteratur einsetzt. Am 20. 12. 2001 verabschiedete sich Ludwig Rutt mit einem Konzert im kleinen Sendesaal des NDR als Chorleiter seines Johannes-Brahms-Chores.

Ludwig Rutt verstarb am 9. Dezember 2005 in Hannover.

leitung.txt · Zuletzt geändert: 2014/12/08 04:08 von kmk